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Max Mustermann ist ein fiktiver Anwender von Phoenix Backup Professional, selbstständiger Grafikdesigner von Beruf, erstellt und bearbeitet pro Tag viele Grafiken und Layouts. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie am Beispiel von Max Mustermann, wie man auf einfache Weise Datensicherungen mit Phoenix Backup plant, einrichtet und durchführt.  
1. Die Vorgeschichte
Verschwundene Dateien
Max passierte es manchmal, dass er Dateien gelöscht hatte, die er, wie sich später herausstellte, noch dringend brauchte. Bei dem täglichen Stress im Büro kein Wunder. Es reichte schon, beim Verschieben von Dateien oder Umbenennen nicht aufzupassen und schon war es passiert: Dateien waren plötzlich unauffindbar und keine Sicherungskopie vorhanden. Die Kopien auf einer seiner gebrannten CD waren schon Monate alt und somit nicht mehr als aktuell zu bezeichnen.

Festplatte defekt
Auch das noch: Kurz vor einem Abgabetermin für ein gut bezahltes Projekt ließ sich der Computer von Max nicht mehr starten. Beim Hochfahren machte die Festplatte nur noch seltsame metallische Geräusche. Die Diagnose eines Freundes: Head-Crash. Der Lesekopf der Festplatte hatte sich in eine der Platten gebohrt, als Max mal wieder schnell den Computer per Netzschalter neu bootete.

Endlich vor Datenverlust schützen
Max Mustermann besitzt jetzt zwar wieder eine neue Festplatte aber nach diesem Gau entschloss er sich, seine Daten endlich auf professionelle Weise zu sichern. Dafür soll die optimale Software und Hardware verwendet werden.


2. Vorbereitungen treffen
Welche Hardware soll verwendet werden?
Bei der Auswahl des richtigen Backup-Mediums fiel die Wahl von Max Mustermann auf eine externe Festplatte. Max besitzt zwar einen CD-Brenner, aber nach Kalkulation der Kosten und Betrachten des Aufwands für das tägliche Brennen von CD-Medien, entschied er sich klar gegen seinen CD-Brenner als Backup-Medium und statt dessen für eine externe Festplatte, die er sich für ca. 120 Euro bei einem Online-Händler bestellte.
 

Welche Software soll verwendet werden?
Max Mustermann wird für die Datensicherung Phoenix Backup Professional verwenden, da die Datensicherungssoftware einen sehr großen Funktionsumfang besitzt. Diese Anwendung bietet ihm nahe zu unbegrenzte Möglichkeiten, wie, wann und wohin er seine Daten sichern möchte. Sei es für das Anlegen von Sicherheitskopien, die automatische Duplikation oder Synchronisation seiner Daten.
 

Hardware installieren
Nachdem die externe Festplatte vom Online-Händler geliefert wurde, stöpselt Max das Gerät einfach in einen freien USB-Port an seinem Computer ein. Windows erkennt sogar automatisch das neue Laufwerk und zeigt es im Windows-Explorer mit dem Laufwerkbuchstaben "F" an. Max benennt seine Festplatte noch in "Backups" um und schon ist alles bereit für seine zukünftigen Datensicherungen. Die neue Festplatte schreibt und liest die Daten blitzschnell, hat eine Kapazität von über 200 CD-ROM's und ist genauso mobil wie eine CD. Dateien, die er früher langwierig auf CD gebrannt hat, können jetzt in Sekundenschnelle übertragen werden.


Software installieren
Max ruft das Setup-Programm für Phoenix Backup auf und installiert die Software auf seinem Computer. Nach der Installation startet Max das Backup-Programm, wechselt zur Seite "Programm anpassen" und richtet die Standardvorgaben für seine Datensicherungen ein:

Option Auswahl
Sicherungslaufwerk Hier wählt Max seine neue externe Festplatte als Sicherungslaufwerk aus: "Backups (F:)"
Ablageordner Den Namen des Ordners belässt Max bei "My Backups". So landen alle Datensicherungen in einem dafür bestimmten Ordner und die Festplatte kann noch für andere Daten genutzt werden. Die Ordner auf dieser Festplatte bleiben eindeutig identifizierbar.
Sicherungsmodus Beim Sicherungsmodus entscheidet sich Max für "Rotierende Sicherung (Aktualisierend)", weil er damit viele Backup-Archive erstellen kann und somit auch die Version einer Datei wieder herstellen kann, die sich im Laufe der Zeit geändert hat.
Archivformat Als Archivformat wählt Max "Dateiordner - verschlüsselt (448bit)". Die Daten müssen auf seiner externen Festplatte nicht komprimiert werden, da diese über viel Speicherplatz verfügt. Für eine Datenverschlüsselung entscheidet sich Max, falls die Festplatte einmal gestohlen wird oder abhanden kommt.
Datenkompression Max möchte seine Daten zwar unkomprimiert sichern, aber sollte mal ein ZIP-Archiv mit der Backup-Software erstellt werden, dann sollten die Daten schnell aber effektiv komprimiert werden. Max wählt deswegen die Kompressionsstufe "Optimal".
Sicherungsindikator Max möchte, dass die Dateien gesichert werden, deren Datum sich verändert hat. Deswegen wählt er als Einstellung für diesen Wert "Änderungsdatum der Datei".
Standardaktion Max belässt hier den voreingestellten Wert "Computer herunterfahren" für diese Programmoption.

Anschließend wählt Max noch einige weitere Optionen aus, um Phoenix Backup einzurichten:

Option Auswahl
Namenserweiterung für rotierende Archive Hier wählt Max den Wert "Index 2-fach Rotation" aus. Damit werden auf seiner externen Festplatte immer 2 Archive pro Datensicherungsauftrag erstellt und eine geänderte Dateiversion lässt sich schnell wieder herstellen.

Damit Phoenix Backup verschlüsselte Archive erstellen kann, klickt Max noch auf den Link "Kennwörter" auf der Seite "Programm anpassen" und wählt dort die Aufgabe "Kennwort für die Datenverschlüsselung einrichten" und vergibt ein Kennwort zum Verschlüsseln und Entschlüsseln der gesicherten Daten ein. Die 448bit starke Datenverschlüsselung wird dafür sorgen, dass seine Daten nicht von Unbefugten ausgespäht werden können.

Um aus den erstellten Backup-Archiven automatisch auf der Original-Festplatte gelöschte Dateien und Ordner entfernen zu lassen, aktiviert Max noch die Optionen für die Dateiordnersynchronisation. Dies bewirkt, dass nach einem eingestellten Zeitraum, nicht mehr vorhandene bzw. benötigte Dateien automatisch auch im Backup-Archiv gelöscht werden.


3. Datensicherung planen
Welche Daten müssen gesichert werden?
Max Mustermann produziert tägliche neue Dateien, editiert vorhandene Dateien, schreibt Rechnungen, surft im Internet und erhält täglich mindestens 20 E-Mails. Die Liste der zu sichernden Daten umfasst also:
  • von Max erstellte Grafikdateien
  • Projektdateien
  • Word-Dokumente
  • Buchhaltungsdaten
  • Internet Explorer-Favoriten
  • E-Mails


Datensicherungsaufträge erstellen
Max erstellt für jede Datenkategorie einen Datensicherungsauftrag in Phoenix Backup, um die Datensicherungen effektiv durchzuführen und wieder herzustellende Dateien schnell aufzufinden.

Auftrag Konfiguration
Grafikdateien
Sicherungsmodus:Rotierende Sicherung (Aktualisierend)
Sicherungszeitpunkt:Beim Herunterfahren des Computers
Archivformat:< Standard >
Datenkompression:< Standard >
Namenserweiterung:Index 4-fach Rotation
Datenträger:< Standard >
Ablageordner:< Standard >
  
Zu sichernder Ordner:C:\Illustrator-Grafiken
Projektdateien
Sicherungsmodus:Rotierende Sicherung (Aktualisierend)
Sicherungszeitpunkt:Beim Herunterfahren des Computers
Archivformat:< Standard >
Datenkompression:< Standard >
Namenserweiterung:Index 4-fach Rotation
Datenträger:< Standard >
Ablageordner:< Standard >
  
Zu sichernder Ordner:C:\Projektdaten
Word-Dokumente
Sicherungsmodus:Rotierende Sicherung (Aktualisierend)
Sicherungszeitpunkt:Beim Herunterfahren des Computers
Archivformat:< Standard >
Datenkompression:< Standard >
Namenserweiterung:< Standard >
Datenträger:< Standard >
Ablageordner:< Standard >
  
Zu sichernder Ordner:C:\Eigene Dateien\Word
Buchhaltung
Sicherungsmodus:Rotierende Sicherung (Aktualisierend)
Sicherungszeitpunkt:Beim Herunterfahren des Computers
Archivformat:< Standard >
Datenkompression:< Standard >
Namenserweiterung:< Standard >
Datenträger:< Standard >
Ablageordner:< Standard >
  
Zu sichernder Ordner:C:\Programme\Buchhalter\Daten
Internet Explorer-Favoriten
Sicherungsmodus:Rotierende Sicherung (Erneuernd)
Sicherungszeitpunkt:Beim Herunterfahren des Computers
Archivformat:< Standard >
Datenkompression:< Standard >
Namenserweiterung:< Standard >
Datenträger:< Standard >
Ablageordner:< Standard >
  
Zu sichernder Ordner:C:Dokumente..\..\Favoriten
E-Mails
Sicherungsmodus:Rotierende Sicherung (Aktualisierend)
Sicherungszeitpunkt:Beim Herunterfahren des Computers
Archivformat:< Standard >
Datenkompression:< Standard >
Namenserweiterung:< Standard >
Datenträger:< Standard >
Ablageordner:< Standard >
  
Zu sichernde Datei:     C:\Dokumente..\..\Outlook.pst

Für viele der zu erstellenden Datensicherungsaufträge hat Max Mustermann die Vorlage-Funktion verwendet. Bei anderen Dateien wußte Max, wo diese Daten auf seiner Festplatte gespeichert sind und hat diese Angaben direkt auf den entsprechenden Seiten im Auftragsformular eingetragen.

Anschließend erstellt Max noch einen Auftrag, der alle Daten zusammengefasst auf eine CD-R sichern soll. Diesen Auftrag wird er stets ca. einmal im Monat bei Bedarf selber starten. Die gebrannten CD's wird er dann stets bei seinen Eltern einlagern und hat somit eine Notfallkopie, die eine eventuelle Datenrestauration etwas erleichtern wird, falls der Computer samt externer Festplatte einmal völlig beschädigt oder gestohlen wird.

Um für diesen Auftrag nicht alle Daten erneut zusammenzustellen, verwendet Max die Funktion "Aufträge zusammenführen", um einen neuen Backup-Auftrag zu generieren, der die Einstellungen aller anderen Aufträge bereits enthält. Zuvor hat er in der Datenträgerverwaltung noch seinen CD-Brenner angemeldet, um dieses Laufwerk im neuen Auftrag als alternatives Sicherungslaufwerk anzugeben.

Auftrag Konfiguration
CD-Backup
Sicherungsmodus:Kopie-Sicherung
Sicherungszeitpunkt:Manuell (Auftrag inaktiv)
Archivformat:ZipTree-Path verschlüsselt (448-bit)
Datenkompression:maximal
Namenserweiterung:< Standard >
Datenträger:Variable Medien (D:)
Ablageordner:< Stammverzeichnis >

Um die Backup-Protokolle des Datensicherungssystems zu sichern und im Fall der Fälle die gesicherten Daten direkt über das Programm wiederherstellen zu können, richtet Max Mustermann dann noch den empfohlenen Auftrag zur Sicherung der Phoenix Backup-Primärdaten ein. Nach einem Totalausfall werden die Primärdaten benötigt, um die Protokolle der Datensicherungen wiederherzustellen zu können.

Auftrag Konfiguration
Phoenix Backup-Primärdaten
Sicherungsmodus:Rotierende Sicherung (Aktualisierend)
Sicherungszeitpunkt:Beim Herunterfahren des Computers
Archivformat:< Standard >
Datenkompression:< Standard >
Namenserweiterung:< Standard >
Datenträger:< Standard >
Ablageordner:< Standard >


4. Datensicherungen durchführen
Alles automatisch
Max Mustermann muss jetzt eigentlich nichts weiter tun. Immer wenn er seinen Computer herunterfährt, sichert Phoenix Backup seine Daten automatisch auf die externe Festplatte und schaltet dann den Computer aus. Dabei prüft das Backup-Programm welche Dateien verändert wurden und überträgt diese Änderungen in die entsprechenden Backup-Archive.

Sicher ist sicher
Wenn Max an einer aufwendigen Grafik gearbeitet hat, dann will er diese manchmal sofort in Sicherheit wissen. Dafür drückt er einfach die Tastenkombination STRG+ALT+B und schon werden sofort alle Aufträge von Phoenix Backup ausgeführt, bei denen sich die überwachten Dateien geändert haben. Natürlich ist darunter auch der Auftrag, der seine neue Grafik sichert.

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